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Veranstaltung - Webinar: Achtung! Das MwSt-Digitalpaket kommt! B2C über die Grenze?

Webinar: Achtung! Das MwSt-Digitalpaket kommt! B2C über die Grenze?

Webinar: Achtung! Das MwSt-Digitalpaket kommt! B2C über die Grenze?

Bereits am 05.12.2017 wurde vom Rat der Europäischen Union ein Gesetzespaket zur Modernisierung der Mehrwertsteuer beim grenzüberschreitenden elektronischen Handel im Privatkundenbereich verabschiedet und dazu eine Richtlinie (2017/2455) sowie zwei Verordnungen (2017/2454 und 2017/2459) zur Vereinfachung der Umsatzbesteuerung im E-Commerce beschlossen.
Darauf basierend wird durch das sich noch im Gesetzgebungsverfahren befindliche Jahressteuergesetz 2020 der Waren- und Dienstleistungsverkehr über die Grenze an private Endabnehmer grundlegend modifiziert. Die bisher für den 01.01.2021 vorgesehene entsprechende Umsetzung in das nationale Recht wurde als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie auf den 01.07 2021 verschoben.
Das Online-Seminar stellt kurz den jetzigen aktuellen Stand dar (1. Teil des MwSt-Digitalpakets) und präsentiert anschließend systematisch strukturiert die (geplanten) Neuerungen.


Termine:
17.12.2020, 09:00 - 12:30 Uhr
22.12.2020, 14:00 - 17:30 Uhr

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17.12.2020 – 09:00 – 12:30 Uhr

Online-Seminar,

Referent/in: Christoph Kleine-Rosenstein

125,00 €

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Preisangaben inkl. MwSt.
Versandkostenfrei


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Webinar: Achtung! Das MwSt-Digitalpaket kommt! B2C über die Grenze?

22.12.2020 – 14:00 – 17:30 Uhr

Online-Seminar,

Referent/in: Christoph Kleine-Rosenstein

125,00 €

125,00 €

Preisangaben inkl. MwSt.
Versandkostenfrei



Gliederung

• Europäischer „Versandhandel“, sog. innergemeinschaftliche Fernverkäufe
Bislang ist der Lieferort für diese Versandhandelsfälle in § 3c UStG geregelt, wonach länderspezifische Liefer-/Nettoumsatzschwellen gelten. Zukünftig werden sog. Fernverkäufe im B2C-Bereich im Ansässigkeitsstaat des Empfängers steuerbar sein, sofern der Lieferant innerhalb der gesamten EU durch entsprechende Fernverkäufe einen Umsatz von jährlich mehr als 10.000 € erzielt. Um eine Registrierungspflicht für umsatzsteuerliche Zwecke der liefernden Unternehmer im jeweiligen Ansässigkeitsstaat des Kunden zu vermeiden, wird ab diesem Zeitpunkt der sog. Mini One Stop Shop (MOSS) hin zu einem One Stop Shop (OSS) ausgedehnt.

• Versandhandel über elektronische Schnittstellen
Werden Lieferungen von Unternehmern an Privatkunden mit einem Wert von bis zu 150 €  durch die Nutzung einer sog. elektronischen Schnittstelle (z.B. Online-/Internet-Plattform) unterstützt, werden die Betreiber dieser Schnittstellen unter gewissen Voraussetzungen in die Liefer-/Umsatzkette fiktiv umsatzsteuerlich mit einbezogen. Sie werden selbst Lieferer und Verkäufer innerhalb einer Reihe.

• Besonderheiten bei der Einfuhr
Die Sonderregelung der Steuerbefreiung für Kleinbetragssendungen bis 22 € wird auslaufen. Dafür werden Drittlandsfernverkäufe von nicht verbrauchsteuerpflichtigen Waren mit einem Sachwert von höchstens 150 €, die über den Import-One-Stop-Shop (IOSS) abgewickelt werden, regelmäßig steuerfrei sein.

• Innergemeinschaftliche B2C-Dienstleistungen
Das bisherige besondere Besteuerungsverfahren (MOSS) für im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer, die sonstige Leistungen nach § 3a Absatz 5 UStG erbringen, wird auf alle am Ort des Verbrauchs ausgeführten Dienstleistungen an Nichtunternehmer mit Sitz oder Wohnsitz im Gemeinschaftsgebiet ausgedehnt (demnächst OSS).

• Verfahrensrechtliche Vereinfachung des sog. OSS-Verfahrens
Die Abgabe einer Erklärung mittels des Online-Portal des BZSt wird demnächst bis zum 30. des dem Umsatz folgenden Monats möglich sein.