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Veranstaltung - Erste Überlegungen zur Reform der Grundsteuer

Erste Überlegungen zur Reform der Grundsteuer

Erste Überlegungen zur Reform der Grundsteuer

Das BVerfG hat den Gesetzgeber verpflichtet, die Grundsteuer bis zum Ende des Jahres 2019 zu reformieren. Betroffen hiervon sind mehr als 30 Millionen private und gewerbliche Grundstücke, die einer Neubewertung unterzogen werden müssen. Am 21.06.2019 hat die Bundesregierung nunmehr einen Regierungsentwurf zum Grundsteuer-Reformgesetz verabschiedet und will damit die Vorgaben des BVerfG verfassungskonform umsetzen. Mit der Neuregelung ist zudem eine Grundgesetzänderung verbunden, die die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz des Bundes und eine umfassende Abweichungskompetenz der Länder im Wege einer Öffnungsklausel vorsieht. Außerdem soll mit einem besonderen Gesetz zur Mobilisierung von baureifen Grundstücken für die Bebauung mittels eines erhöhten Hebesatzes Gemeinden mit besonderem Wohnraumbedarf die Möglichkeit gegeben werden, baureife, aber unbebaute Grundstücke für die Bebauung zu mobilisieren.

Die Neubewertung für Zwecke der Grundsteuer wird für alle Betroffenen mit einem erheblichen Aufwand verbunden sein. Auch wenn die erste Hauptfeststellung erst zum 01.01.2022 vorgesehen ist und die erste Hauptveranlagung erst zum 01.01.2025 erfolgen soll, wird das Gesetzesvorhaben schon jetzt zu zahlreichen Fragen der Mandanten rund um die Reform führen. Die Beratungspraxis wird sich daher schon frühzeitig mit den angestrebten Neuerungen befassen müssen. Das Seminar informiert über alle vorgesehen Änderungen und deren praktische Auswirkungen und verdeutlicht diese anhand praktischer Berechnungsbeispiele. Aufgrund des Gesetzgebungsverfahrens notwendige Anpassungen der Seminarinhalte werden selbstverständlich aufgenommen.



Erste Überlegungen zur Reform der Grundsteuer


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28.11.2019 – 15:30 – 19:00 Uhr

Kongress Dortmund GmbH, Dortmund

Referent/in: Prof. Dr. Brüggemann

150,00 €

150,00 €

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Versandkostenfrei



Gliederung

I.    Verfassungsrechtliche Grundlagen der Reform

      1.   Vorgaben des BVerfG und Hintergrund der Reform
      2.   Objektive Leistungsfähigkeit des Steuerschuldners als Belastungsgrund
      3.   Umsetzung durch wertabhängige Bewertungsverfahren


II.  Neuregelung der Bewertung von Grundstücken

      1.   Ersetzung der Einheitswerte durch Grundsteuerwerte
      2.   Ermittlung von Bodenwerten für das Ertrags- und Sachwertverfahren
      3.   Bewertung von Wohngrundstücken im Ertragswertverfahren
      4.   Durchschnittsmiete aus dem Mikrozensus
      5.   Zuschläge in Ballungsräumen
      6.   Einbeziehung des Gebäudealters
      7.   Berechnungsbeispiele zum Ertragswertverfahren
      8.   Bewertung von Grundstücken im Sachwertverfahren
      9.   Berechnungsbeispiele zum Sachwertverfahren
      10. Öffnungsklausel und ihre Konsequenzen
      11. Bewertung von landwirtschaftlichen Grundstücken
      12. Sonderfall Baulandsteuer (Grundsteuer C)


III. Feststellungsverfahren, Steuerberechnung und sonstige Besteuerungsfragen

     1.   Grundsätzliche Hinweise zum Feststellungsverfahren
     2.   Nachfeststellungen
     3.   Wertfortschreibungen
     4.   Zurechnungsfortschreibungen
     5.   Anzuwendende Steuermesszahlen und turnusmäßige Überprüfung
     6.   Verfahrensrechtliche Fragen
     7.   Steuerbefreiungen
     8.   Aktuelle Entwicklungen und Fragen rund um die Grundsteuer